Am 7. Mai 2019 startet das Tierschutzvolksbegehren in Österreich!

Ab diesem Tag kann man auf jedem Gemeindeamt, unabhängig vom eigenen Wohnort, oder online (per Handy-Signatur) das Volksbegehren unterzeichnen.

Das Volksbegehren fordert tiergerechte und zukunftsfähige Landwirtschaft, mehr öffentliche Mittel für die Förderung von Tierwohl, mehr Transparenz für Konsumenten, ein besseres Leben für Hunde und Katzen und eine starke Stimme für die Tiere - ein Mitbestimmungsrecht von Tierschutzorganisationen.

 

INFORMATIONEN UNTER:   https://tierschutzvolksbegehren.at/

 

 

Ein Plan, den wir seit vielen Jahren haben, wurde nun Anfang des Jahres 2019 in die Realität umgesetzt!

 

WIR HABEN NUN ENDLICH EIN HAUS FÜR UNSERE ÄLTEREN UND VERSEHRTEN DAUERPFLEGLINGE!

 

Dies ist nun durch die dankenswerte Unterstützung eines Gross-Spenders, der uns ein geeignetes Objekt zur Nutzung durch den IBT zur Verfügung stellt, möglich. Das Haus mit Nebengebäuden ist gross und weitläufig und wird somit genügend Platz bieten.

Natürlich sind Adaptierungsarbeiten nötig - die Substanz ist allerdings für ein bereits längere Zeit leer stehendes Gehöft sehr gut. Zum Objekt gehört auch ein ziemlich grosses Grundstück mit Waldanteil, wodurch auch die Möglichkeit zur Anlage von Freiläufen möglich ist.

Unsere Anlage ist inmitten einer der schönsten Gegenden in Niederösterreich gelegen.

Wir werden natürlich in naher Zukunft - sobald wir mit den ersten Planungen fertig sind, und nach dem vor Ort noch vorherrschenden winterlichen Verhältnissen, mit Detailinformationen und Bildmaterial präsent werden und im Zuge dessen dann um Ihre Unterstützung für unser neues Gross-Projekt ersuchen.

Für's Erste freuen wir uns aber sehr - natürlich auch im Sinne unserer Pfleglinge die bald vor Ort leben werden - dass unser langgehegtes Vorhaben nun zur Realität wird.

 

 

 

Die letzte aktuelle Info zu diesem Thema - vom 19.12.2018 - finden Sie am Ende des Artikels:
Der für den 7. Jänner 2019 angekündigte Prozess gegen drei Mitarbeiter wegen mutmaßlicher Tiermisshandlung bei der Durchführung der Versuche an Affen wurde plötzlich wegen einem Geheimgutachten abgesagt.

Der SOKO Tierschutz e.V. hat im Jahre 2014 den grausamen Umgang mit Affen am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in einer Undercover-Recherche aufgezeichnet. Ein halbes Jahr lang hat ein Tierpfleger mit versteckter Kamera festgehalten, was sich hinter den für die Öffentlichkeit verschlossenen Türen des Tierversuchslabors verbirgt.

 

Der Europäische Rechnungshof hat auf seiner Website den Sonderbericht „Tierschutz in der EU: Schließung der Lücke zwischen ehrgeizigen Zielen und praktischer Umsetzung“ (Nr. 31/2018) in 23 Sprachen publiziert.
Defizite werden vor allem beim Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere und bei der praktischen Umsetzung von Tierschutzbestimmungen ausgemacht. Auch dauert die Umsetzung viel zu lange. Beim Transport (lange Fahrten unter schlechten Bedingungen) und bei der Schlachtung (ohne ausreichende Betäubung) werden EU-Regeln missachtet. Mindeststandards werden kaum eingehalten.
Die RechnungsprüferInnen haben für ihren Bericht Nutztierbetriebe in fünf EU-Ländern untersucht: Deutschland, Frankreich, Italien, Polen und Rumänien.
Der 76 Seiten lange Sonderbericht Nr. 31/2018 ist hier in deutscher Sprache abrufbar.

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Einer aktuellen Studie* zufolge werden allein in Europa etwa 400.000 Tiere pro Jahr in grausamen Vergiftungstests für Botulinumtoxin, besser bekannt als „Botox“, verwendet. Der aktuell im Wissenschaftsjournal ALTEX veröffentlichte Artikel belegt, dass Botox-Tests an Mäusen nach wie vor ein europaweites Problem sind und die Anzahl der Tiere, die dafür leiden und sterben auf Rekordniveau liegt.

Die Autoren von der Europäischen Koalition zur Beendigung von Tierversuchen (ECEAE), darunter Dr. Corina Gericke, Vizevorsitzende des bundesweiten Vereins Ärzte gegen Tierversuche, haben offizielle Statistiken und nicht-technische Zusammenfassungen verschiedener Länder ausgewertet und eine Zahl von 400.000 Tieren pro Jahr allein in Europa ermittelt, die in sogenannten LD50-Vergiftungstests leiden und sterben. Dabei wird Gruppen von Mäusen das Nervengift in verschiedenen Dosierungen in die Bauchhöhle injiziert, um die Dosis zu ermitteln, bei der die Hälfte von ihnen stirbt. „Der Tod durch langsames Ersticken infolge einer Lähmung der Atemmuskulatur kann mehrere Tage dauern,“ weiß Tierärztin Gericke.